„Jedermann verkauft sich, auch Ärzte“

In der Regel kann man sicherlich davon ausgehen, dass Zahnärzte waschechte Profis in Ihrem Metier sind. Viele hiervon geben Ihr Fachwissen an Ihre Berufskollegen in Form von Vorträgen weiter. Und wichtig  zu wissen ist immer, „alle echten Profis halten sich an das was gepredigt wird“.

Stellen Sie sich einen ersten Besuch in einer Arztpraxis vor. Sie werden von der Empfangsdame sehr herzlich und aufgeschlossen begrüßt. Eine Assistentin des Zahnarztes reicht Ihnen alle notwendigen Formulare und bittet Sie im Empfangszimmer Platz zu nehmen. Sobald Sie die Formulare ausgefüllt haben, bittet Sie eine andere Assistentin in eines der Behandlungszimmer für eine kurze Voruntersuchung.

Kommt Ihnen bekannt vor? ….  So läuft in der Regel jeder erste Arztbesuch ab.

Nun aber werden Sie überrascht, denn vom ersten „Guten Tag“ bis  zum „Auf Wiedersehen“ haben sich alle Mitarbeiter der Arztpraxis ins Zeug gelegt, die Begeisterung echter Berufsleute wurde an den Tag gelegt. Der Zahnarzt widmete sich natürlich nur jenen Belangen, die einem Zahnarzt vorbehalten sind, aber auch seine Mitarbeiter stehen ihn in nichts nach. Alle Mitarbeiter empfehlen ihnen Zahnseide zu benutzen, denn diese sei wichtig um die Zähne zu erhalten. Alle Mitarbeiter erklären Ihnen lachend

Der Zahnarzt empfehle, nur jene Zähne mit Zahnseide zu behandeln, die behalten werden wollen

Der Punkt ist ein einfach. Unser exemplarischer Zahnarzt ist ein Freund der präventiven Zahnmedizin. Sie verlassen nun die Arztpraxis in der vollen Überzeugung, dass alle Mitarbeiter nur das beste für Sie wollen und alles daran setzen Ihre Zähne möglichst lange zu erhalten.

Denken Sie nicht, dass die eine fantastische Zahnmedizin, gute menschliche Beziehung und eine hervorragende Verkaufstechnik ist?

Haben Sie bereits nachgedacht dies in Ihrem Geschäftsbetrieb ebenfalls umzusetzen?

Die richtige Wortwahl

Unterstellen wir mal, dass Sie beim ersten Zahnarztbesuch nur positive Worte gehört haben. Der Zahnarzt sprach nicht von „Füllung“ sondern von „Wiederherstellung“; nicht von „Absage“ oder „Verschiebung“ sondern von „Terminänderung“. Sie wurden auch nicht in ein „Wartezimmer“ gesetzt sondern in ein „Empfangszimmer“. Nach Durchführung der Behandlung wurden Sie auch nicht gefragt, wie Sie „bezahlen“ möchten sondern wie die „Angelegenheit  geregelt werden soll“. Bei der Terminvereinbarung wurden Sie durch die Mitarbeitern angerufen und diese wollte Sie nicht an den Termin „erinnern“ sondern diesen „bestätigen“. Der Zahnarzt „bohrte“ auch nicht sondern „bereitete den Zahn vor“.

„Worte sind wichtig. Die richtige Wortwahl macht den Unterschied und somit den Erfolg aus!“

Fazit:

Wir empfehlen Ihnen unsere Kurse zum Thema Kommunikation und möchten Ihnen diese nachstehend zur Verfügung stellen.

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