In der klassischen Finanzplanung stehen für gewöhnlich Ziele wie Altersversorgung, Vermögensaufbau und -strukturierung, die Finanzierung einer Immobilie oder die Ausbildung der Kinder im Vordergrund.

Familien mit erheblichem Vermögen, das z.B. in Unternehmensanteilen oder Immobilien besteht und vielleicht zum Teil im Ausland liegt, stehen hingegen vor zusätzlichen, sehr speziellen Herausforderungen:

  • Wie gewährleistet man den Erhalt des Vermögens beim Übergang auf die nächste Generation?
  • Können mögliche Erbschaftsteuerzahlungen und Pflichtteilsansprüche aus vorhandenen Guthaben beglichen werden, ohne das Teile des Familienvermögens veräußert werden müssen?
  • Wie vermeidet man Streit im Erbfall?
  • Ist die Versorgung der Hinterbliebenen und der Fortbestand des Familienunternehmens langfristig gesichert?
  • Wie können lebzeitige Vermögensübertragungen an die nachfolgenden Generationen ohne Gefährdung des eigenen Lebensstandards im Alter durchgeführt werden?
  • Aber am wichtigsten: Was kann man heute schon tun, um die nachfolgende Generation an die Verantwortung heran zu führen und wie muss man das zum Teil über Generationen auf- und ausgebaute Familienvermögen strukturieren, damit es eine Quelle von Wohlstand und Zufriedenheit für alle Beteiligten und in jeder Lebenssituation bleibt?

Quelle: FPSB Deutschland e.V.

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Pflichtteil mit Darlehensschuld verrechnet – Erbin muss nicht zahlen

Kann eine Erbin gegenüber einem Pflichtteilsanspruch mit einer zum Nachlass gehörenden Darlehensforderung gegen den Pflichtteilsberechtigten aufrechnen, muss sie keinen Pflichtteil zahlen. Das hat der 10. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 14.03.2017 entschieden und damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Bielefeld vom 13.07.2016 (Az. 5 O 248/14 LG Bielefeld) bestätigt.

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