In diesem Vortrag wird der Fokus auf das Erbrecht gelegt: Die Deutschen und Ihre Testamente.

Wenn die Eltern sterben, geraten Familien aus dem Gleichgewicht. Es geht um viel mehr als nur ums Geld. Pablo Picasso war nicht nur ein leidenschaftlicher Maler. Er liebte auch die Frauen. Er war mehrmals verheiratet, zeugte viele eheliche und uneheliche Kinder. Als er 1973 starb, hinterließ er ein Chaos. Er hatte kein Testament angefertigt. Die Aufteilung seines Vermögens von rund 300 Millionen Euro – unter anderem aus 2000 Gemälden, 1300 Skulpturen, aber auch großzügigen Immobilien und Geldanlagen – war dadurch völlig unklar. Dutzende mögliche Erben mussten bedacht werden. Der Streit dauerte vier Jahre.

In der Beratungspraxis gibt es täglich neue Fälle, die sich nicht immer im oben genannten Umfang befinden müssen. Die Deutschen und Ihr „Try and hold-Prinzip“ in der Nachfolgeplanung führen teils zu skurrilen und teils zu sehr ungewollten Ergebnissen.

In diesem Vortrag geht es um nicht gewollte Gestaltungsformen, Optimierungsmöglichkeiten und allgemeinen Irrtümern im deutschen Erbrecht. Im Zeitrahmen von sechzig bis neunzig Minuten können wissenswerte Fakten vermittelt werden, die im Nachgang zur Erstellung der eigenen Vermögensnachfolgeplanung genutzt werden können.

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