3,5 Gründe die gegen eine Finanzplanung sprechen – oder warum Sie keinen „financial Striptease“ vollziehen sollten

Jeder spricht von ganzheitlicher Beratung, kunden- und serviceorienterter Beratung. Auch Ihre Bank? Heute möchten wir Ihnen – ernst gemeinte – 3,5 Gründe ausführen, die gegen eine ganzheitliche Beratung in Form einer privaten Finanzplanung sprechen.


Grund 1: „Fehlendes Spezialwissen“

Natürlich liegt der Grund dass viele Menschen Ihre finanziellen Angelegenheiten nicht in die Hand nehmen, daran nehmen dass finanzielle Vorbildung fehlt. Sie lassen sich vom Wortungetüm „Finanzplanung“ einschüchtern.

Wer will schon mit Großunternehmen, die viele Milliarden Euro disponieren, Aktionären, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit Rechenschaft schuldet, gleichziehen.

Natürlich betreiben Großunternehmen einen erheblichen Aufwand als die Privatperson. Aber letztlich läuft es auf das gleiche hinaus, Sie als „ICH-AG“ benötigen lediglich gesunden Menschenverstand sowie Disziplin. Haben Sie das konkrete Ziel das finanzielle Leben zu meistern, der kann dies auch erreichen.

Grund 2: „Nichts für Normal-Verdiener“

In der Öffentlichkeit besteht immer noch der Glauben dass Finanzplanung nur etwas für Reiche ist. Natürlich ist die finanzielle Dimension von diesen Zielgruppen in anderen Sphären als beim kleinen Mann von der Straße. Unterschätzen Sie nicht den Wert Ihrer „ICH-AG“. Mit einem exemplarischen Einkommen von TEUR 25 p.a. erhalten Sie im Zeitraum von 10 Jahre auch schon eine Summe von einer Viertelmillion Euro. Rechnen wir diesen Betrag mal 35 Jahre hoch, so kommen wir auf einen siebenstelligen Betrag. Nicht schlecht, oder? Natürlich kommen Ärzte & Co. auf das fünf- bis zehnfache kommt, es geht immerhin auch beim kleinen Mann von der Straße um Millionenbeträge. Denken Sie mal daran, wie es wäre wenn Sie lediglich 10 Prozent von der Summe als finanzielles Ruhepolster ansparen könnten. Sind Sie immer noch der Meinung, dass Finanzplanung für Sie nichts ist?

Grund 3: „Morgen ist auch noch ein Tag“

Morgen, morgen – nur nicht heute sagen die „dummen“ Leute … mit diesem süddeutschen Sprichwort ist einiges ausgesprochen. Viele haben zwar gute Vorsätze aber die Volkskrank „Schieberitis“ macht auch vor Ihnen nicht Halt.

Zinseszins schlägt zu

Rechen Sie mit. Wenn Sie ab heute jeden Monat 100 Euro auf die Seite legen würden und zu 6 Prozent pro Jahr anlegen. Was für eine Summe hätten Sie nach 10 Jahren?

Richtig, immerhin schon 16.328 Euro. Nach 20 Jahren beträgt der Kontostand schon 45.570 Euro. Genügend Geld um Ihrem Kind das Studium zu finanzieren oder sich selbst eine Freude zu bereiten. Wenn Sie den Betrag aber nach schwäbischer Hausfrauenart nicht anrühren und liegen lassen, ist die Summe nach 30 Jahren schon auf 97.937 Euro angewachsen.


Und last but not least der halbe Grund – schon mal von „Financial Striptease“ gehört? Bei ganzheitlicher Beratung durch die private Finanzplanung möchte Ihr Berater alles von Ihnen wissen. Wirklich alles? Ja, denn er wird Ihnen sagen dass er nur mit den kompletten finanziellen Verhältnissen von Ihnen kompetent beraten kann. Sollten Sie dies tun?

Ja, denn bei Ihrem Hausarzt sind Sie doch auch freigiebig mit Informationen um Ihren körperlichen Zustand. Wieso also nicht bei Ihrem Finanzberater. Immerhin sind Ihre Finanzen für einen angenehmen Ruhestand und hoffentlich dem Erhalt

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