10 Fragen, die Sie als Finanzplaner Ihren Kunden beantworten sollten

Sie als Finanzplaner haben vielfältige Chancen Ihren Kunde zu helfen. U.a. den Ruhestand zu planen, den besten Weg zur Finanzierung eines neuen Heims zu finden, für die (Aus-)Bildung des Kindes zu sparen oder einfach nur dabei zu helfen, die Finanzen in Ordnung zu bringen.

Was auch immer die Bedürfnisse Ihrer Kunden sind, die Arbeit mit Ihnen als qualifizierten Finanzplaner ist ein entscheidender Schritt, um dabei zu helfen, kurz- und langfristige Ziele zu erreichen.

Die folgenden Fragen helfen Ihren Kunden, Sie als Finanzplaner zu befragen und zu bewerten. Sie stellen sich somit als kompetenten und qualifizierten Fachmann dar, bei dem sich Ihre Kunden wohl fühlen und Ihr Geschäftsstil genau den Bedürfnissen entspricht.

Scheuen Sie sich nicht, diese und alle anderen Fragen zu proaktiv zu beantworten. Ihre Kunden werden vielleicht im ersten Moment überrascht sein, aber im zweiten Augenblick positive Gedanken haben.

Was sind Ihre Qualifikationen?

Viele Menschen, die Finanzdienstleistungen anbieten, bezeichnen sich selbst als Finanzplaner. Finanzplanung ist jedoch ein detaillierter, umfassender Prozess, der praktische Erfahrung und ein ausgeprägtes technisches Verständnis für Themen wie persönliche Steuerplanung, Versicherungen, Investitionen, Altersvorsorge und Nachlassplanung erfordert – und wie sich eine Empfehlung in einem Bereich auf die anderen auswirken kann.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland keinen gesetzlich verankerten Standard für Einzelpersonen, die sich Finanzplaner nennen, um irgendwelche Referenzen zu erhalten. Vergewissern Sie, dass sie als Finanzplaner entsprechend geschult, zertifiziert und entsprechenden Ethik-Regelungen eines Verbandes unterliegen –  als Certified Financial Planner® Professionals tun sie es bereits.

  • Zeigen Sie den Kunden Ihre Qualifikationen, um finanzielle Beratung anzubieten, und das Sie tatsächlich ein qualifizierter Finanzplaner sind.
  • Zeigen Sie, welche Ausbildung sie erfolgreich absolviert haben.
  • Zeigen Sie, welche Schritte Sie unternehmen um mit den Veränderungen und Entwicklungen im Bereich der Finanzplanung Schritt zu halten.
  • Zeigen Sie, dass Sie über berufliche Qualifikationen verfügen, einschließlich des CFP®-Zeugnisses, das international als Zeichen des kompetenten, ethischen und professionellen Finanzplaners anerkannt ist.
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Welche Erfahrungen haben Sie?

Erfahrung ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl eines jeden Profis. Zeigen Sie, wie lange Sie als Finanzplaner schon in der Praxis tätig sind, wie viele und welche Arten von Unternehmen mit ihnen in Verbindung gebracht werden und in welchem Verhältnis ihre Berufserfahrung zu ihrer aktuellen Praxis steht.

Zeigen Sie, welche Erfahrungen Sie als Finanzplaner im Umgang mit Menschen in ähnlichen Situationen haben und das Sie über eine spezielle Ausbildung verfügen.

Zeigen Sie Ihren Kunden die strengen Kriterien einer Zertifizierung auf:

Nach Abschluss der strengen Ausbildungsanforderungen und zwei umfassenden Prüfungen müssen die Kandidaten nachweisen, dass sie über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen, bevor sie sich für eine CFP-Zertifizierung bewerben können.

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Welche Dienstleistungen bieten Sie an?

Die Dienstleistungen, die Sie als Finanzplaner anbieten, variieren und hängen von Ihren Referenzen, Ihrer Registrierung, Ihren Fachgebieten und Ihrer Organisation ab, für die Sie arbeiten.

Einige Finanzplaner bieten Finanzplanungsberatung zu einer Reihe von Themen an, verkaufen aber keine Finanzprodukte. Andere können nur in bestimmten Bereichen wie der Nachlassplanung oder der Besteuerung beratend tätig werden.

Zeigen Sie Ihren Kunden Ihre Dienstleistungen auf und begeistern Sie für Ihren „Warenkorb“.

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Wie gehen Sie bei der Finanzplanung vor?

Die Arten von Dienstleistungen, die Sie als Finanzplaner anbieten, können von Organisation zu Organisation variieren. Einige Finanzplaner ziehen es vor, Finanzpläne zu entwickeln, die alle finanziellen Ziele des Kunden umfassen. Stellen Sie heraus, dass Sie als Finanzplaner mit Ihrem Kunden zusammenarbeiten, der seine allgemeinen finanziellen Ziele, Werte und Einstellungen berücksichtigt.

Sie als Finanzplaner helfen Ihren Kunden, den Plan umzusetzen, den Sie gemeinsam entwickeln und begleiten Ihren Kunden bei Weiterleitung an weitere involvierte Spezialisten.

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Werden Sie die einzige Person sein, die mit mir zusammenarbeitet?

Es ist durchaus üblich, dass Sie als Finanzplaner mit anderen in Ihrer Organisation zusammenarbeiten, um Empfehlungen für die Finanzplanung zu entwickeln und umzusetzen.

Vielleicht können Sie Ihrem Kunden zeigen, wer mit Ihnen zusammenarbeitet.

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Wie werden Sie für Ihre Dienstleistung bezahlt?

Sie als Finanzplaner sollten schriftlich mitteilen, wie Sie für die von Ihnen erbrachten Leistungen bezahlt werden. Finanzplaner können auf verschiedene Arten bezahlt werden:

Aus den Kosten des Produkts:

Manche Finanzplaner erhalten ihre Vergütung direkt vom Produkthersteller, wenn Sie ein Produkt an den Kunden verkaufen. Beispielsweise ist die Vergütung Teil der Verwaltungsgebühr des Fonds. In diesem Fall wird kein Geld zwischen dem Auftraggeber und dem Finanzplaner ausgetauscht. Vielmehr sind die Kosten für den Kunden in die Kosten des Investmentfonds eingebettet.

Prozentsatz der verwalteten Vermögen:

Einige Finanzplaner erheben eine Gebühr als Prozentsatz der Vermögenswerte, die sie in Ihrem Namen verwalten oder verwalten.

Servicegebühr:

Manche Finanzplaner berechnen für die von ihnen erbrachte Leistung eine Stunden- oder Fixgebühr.

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Wie viel verlangen Sie typischerweise?

Sie als Finanzplaner sollten in der Lage sein, dem Kunden eine Schätzung der möglichen Kosten auf der Grundlage der auszuführenden Dienstleistungen zu geben. Zu diesen Kosten gehören beispielsweise die Stundensätze oder Pauschalhonorare oder der Prozentsatz, den Sie als Finanzplaner erhalten.

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Wer, außer dem Kunden, profitiert von Ihren Empfehlungen?

Zeigen Sie dem Kunden – unabhängig von der Honorarstruktur – auf, das Sie eine schriftliche Berufspflicht haben, die Kundeninteressen über Ihre eigenen zu stellen. Zum Beispiel müssen CFP®-Professionals jährlich einen Ethikkodex vorlegen, der eindeutig festlegt, dass die Kundeninteressen immer an erster Stelle stehen.

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Werden Sie von irgendeiner Organisation reguliert?

Sie als Finanzplaner, der Finanzprodukte wie Wertpapiere und Versicherungen verkauft oder Anlageberatung anbietet, muss von Aufsichtsbehörden beaufsichtigt werden. Sie sind vielleicht auch über einen Berufsverband einem Ethikkodex unterworfen. Andere, die Mitglieder der Steuerberatungs- und Rechtsberufe sind, sind in der Regel Mitglieder von Berufsverbänden, die ihre Tätigkeitsbereiche regeln.

Finanzplaner, die das CFP-Zertifikat besitzen, unterliegen international anerkannten professionellen Standards für Kompetenz, Ethik und Praxis, die in Deutschland vom Financial Planning Standards Board (FPSB) festgelegt und durchgesetzt werden.

Zeigen Sie Ihren Kunden diese Thematik proaktiv auf.

Es ist eine berechtigte Frage, ob Sie als Finanzplaner jemals von einer Regulierungsbehörde oder einem Branchenverband disziplinarisch verfolgt wurden. Sie können dem Kunden hierauf Antwort geben, indem Sie ihm die zuständigen Aufsichtsbehörden oder Organisationen benennen.

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Geben Sie es dem Kunden schriftlich.

Händen Sie als Finanzplaner, Ihren Kunden eine schriftliche Vereinbarung über die zu erbringenden Leistungen aus. Bitten Sie Ihre Kunden dieses Dokument sorgfältig aufzubewahren.

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