Erbschaften: Mehr als gedacht

In Deutschland wird in den kommenden Jahren mehr Vermögen vererbt und verschenkt als bisher angenommen. Nach neuen Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) betragen die Erbvolumen zwischen 2012 und 2027 bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind 25 Prozent mehr, als das DIW in früheren Studien einrechnete.

Grund: Erstmals wurde unterstellt, dass auch bei Senioren über 70 Jahren das  Vermögen wächst, da sie weiter sparen und ihre Immobilien und Unternehmensbeteiligungen an Wert gewinnen. Das ärmste Fünftel der Bundesbürger kann im Schnitt auf eine Erbschaft auf 67.800 Euro hoffen, die reichsten 20 Prozent könnten mit 372.200 Euro rechnen.

 

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